2013

Saison geschafft

Löderburg, 25. August 2013.

Selten habe ich das Ende einer Saison so herbeigesehnt wie in diesem Jahr. Seit Wochen tat mir der rechte Fuß nach jedem Lauf weh und der linke gesellte sich auch langsam dazu. Dazu die Rückenprobleme von Arendsee. Laufen hatte ich erstmal auf Sparflamme gesetzt – viel schlechter würde es kaum werden und das mit dem Rücken kam ja in Arendsee erst nach etwa 20 km und mehr würden es ja heut nicht werden. Einzig Schwimmen lief unerklärlicherweise recht gut. Continue reading

Es geht immer noch schlimmer

Arendseetriathlon, 10. August 2013.

Was hatte ich doch für ein gutes Gefühl vor dem Rennen. Schwimmen fühlte sich gut an, Rad lief sehr gut in den letzten Wochen und bei unserem privaten kleinen Otte-Triathlon bin ich bei über 30 Grad für meine Verhältnisse sensationell gelaufen. Das Wetter war wechselhaft und nicht so warm angesagt. Also konnte es losgehen.

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Nicht super aber gut. Platz 5 in Wischer.

Marisa und Andrea Mannsen lieferten sich ein tolles Duell - und beide siegen.

Altmarktriathlon, 13. Juli 2013.

Mit einem ziemlich guten Gefühl fuhr ich nach Wischer und auch Marisa war für ihre Verhältnisse freudig erregt. Lola und Robinson waren auch dabei, die Oma kam pünktlich zur „Übergabe“ und so hatten wir genügend Zeit, uns warmzufahren und einzuchecken. Erst fehlte ein Trikot, dann war der Autoschlüssel weg. Nach einer erfolglosen Suche entschied ich mich, das Auto offen zu lassen und machte mich auf zum Wechselraum. Steffen weigerte sich, mir den Rücken mit Sonnencreme einzureiben und sollte dafür mit einem schwachen Rennen büßen. Ich vergaß zwar, meine Radschuhe mit Gummis zu fixieren, aber ansonsten hatte ich alles am Platz und es blieb sogar noch etwas Zeit zum Einschwimmen. Das Wasser war so warm, dass ich mich echt fragte, warum der Neo nicht verboten war. Badekappe ließ ich jedenfalls weg.

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Endlich wieder fit.

Geiseltaltriathlon am 7. Juli 2013.

Der MTC ist zurück an der Spitze und bei mir läuft es wieder rund. Punkt.

Soviel vorweg.

Obwohl ich am Mittwoch beim Uni-Triathlon wieder nicht bis ans Limit gehen konnte und demzufolge am Donnerstag keine schweren Beine hatte, fühlte es sich dennoch so an, dass es am Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison gut laufen könnte. Marisa hingegen war nicht ganz so von sich überzeugt, vor ihrem ersten Ligawettkampf seit 2010 und so saßen wir mit gemischten Gefühlen im Auto: Ich voller Erwartung und sie – na sagen wir mal „in sich gekehrt.“

Das Wetter war herrlich: sonnig und doch nicht zu warm. Vielleicht etwas zu wenig Wind für meinen Geschmack – aber die Radstrecke ist ja auch so recht anspruchsvoll. Leider ein wenig verkürzt wegen Bauarbeiten. Continue reading

Die Rückkehr der Yedi-Ritter :-)

Kurze Beine sind nicht gut im knietiefen Wasser: Ich verliere den Anschluss an Peter (schon aus dem Bild gerannt …)

Geiseltaltriathlon

Sonntag, 7. Juli 2013

Der MTC ist zurück an der Spitze und bei mir läuft es wieder rund. Punkt.

Soviel vorweg.

Obwohl ich am Mittwoch beim Uni-Triathlon wieder nicht bis ans Limit gehen konnte und demzufolge am Donnerstag keine schweren Beine hatte, fühlte es sich dennoch so an, dass es am Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison gut laufen könnte. Marisa hingegen war nicht ganz so von sich überzeugt, vor ihrem ersten Ligawettkampf seit 2010 und so saßen wir mit gemischten Gefühlen im Auto: Ich voller Erwartung und sie – na sagen wir mal „in sich gekehrt.“

Das Wetter war herrlich: sonnig und doch nicht zu warm. Vielleicht etwas zu wenig Wind für meinen Geschmack – aber die Radstrecke ist ja auch so recht anspruchsvoll. Leider ein wenig verkürzt wegen Bauarbeiten.

750 m Schwimmen

Ich stellte mich dieses Mal ganz außen hin nach meinem Reinfall auf der Innenbahn in Bergwitz. Bei mir stand Peter, der zugab, wieder etwas mehr geschwommen zu sein. Also war das mein Mann! Startschuss und ich konzentrierte mich nur auf ihn. Ich schnappte mir seine Füße und nahm mir vor, sie nicht wieder herzugeben. Er schwamm schnell und hielt sich ebenfalls aus dem Gedränge heraus. So machten wir zwar ein paar Meter mehr als manch anderer aber es schwamm sich wunderbar. Die erste Runde verging wie im Fluge und es gab nur ihn und mich. Keine Zeit, auf andere zu achten. Dann der Landgang. Er hat lange Beine – ich hab kurze und ich komme einfach nicht so schnell durch halbtiefes Wasser. Und an Land ist er ohnehin schneller als ich. Ich riss mir komplett die Luft weg beim Versuch dranzubleiben. Keine Chance. Aber wie ich feststellte, waren wir eine kleine Gruppe, so dass ich hoffte, ein anderer würde den Kontakt halten. Leider sah es nicht danach aus. Ich musste erstmal ein paar Züge locker schwimmen, um wieder Luft zu bekommen und Peter war weg. Ich hielt mich an Jens Eckhardt, der ja einen sensationellen Sprung beim Schwimmen gemacht hat. Wir überholten uns mehrmals gegenseitig und wie ich so gerade damit beschäftigt war, mich nach links zu orientieren, schwamm rechts Marta vorbei. Und als ich das bemerkt hatte war es auch schon zu spät. Sie war so schnell, dass ich nicht ihn den Sog reinschwimmen konnte. Taxi verpasst. Schade, sie ist noch bis zu Ulf, Peter und Marcel hingeschwommen. Aber wahrscheinlich hätte ich das ohnehin nicht halten können. Egal. Raus aus dem Wasser, den Berg hoch und rauf aufs Rad ging superschnell, weil Neoprenverbot war und ich mich gegen den Schwimmanzug entschieden hatte.

28 km Rad

Peter habe ich sogar noch überwechselt, Ulf und Marcel fuhren gut 10 sek vor mir. Also alles im grünen Bereich. Letztes Jahr hatte ich Ulf noch am ersten Anstieg überholt und mit einem beherzten Zwischenspurt abgehängt. Dieses Jahr fährt er noch besser! Ich kam erstmal gar nicht näher. Zunächst fuhr Peter wieder vorbei, da ich noch an meinen Schuhen fummelte. Als ich damit fertig war, konnte es dann losgehen. Der Wind war schwach und stand gut, so dass der Anstieg nicht wirklich wehtat. Der Zick-Zack-Kurs über den Acker bietet eine gute Orientierung und so konnte ich Marcel, Ulf, Maik und zwei Dessauer gut erkennen und sie mir „zurechtlegen“. Aber auf dem Anstieg holte ich erstmal gar keinen. Marcel war schnell unterwegs aber Ulf kam näher. Oben angekommen knallte ich durch ein kleines Loch und spendete mein schlecht befestigtes Gel an die nachfolgenden Fahrer. Ich redete mir schnell ein, ohnehin zu fett zu sein, heute schon genug gegessen zu haben und dass der Wettkampf so kurz ist, dass trinken vollkommen ausreichend sei. Das klappte sofort gut und ich fuhr an Ulf vorbei. Da ich nicht damit rechnete, ihn stehenzulassen rief ich ihm irgendwas gutgemeintes zu. Dann zwei Dessauer die ich in ihren komplett durchgestylten Outfits noch nicht so richtig auseinanderhalten kann. Aber können ja nur Tony und Maik F. gewesen sein. Oder war es nur Tony? Ich war zu diesem Zeitpunkt zu sehr damit beschäftigt, mich zu wundern, was ich für unglaublich gute Beine ich heute dranhatte, während meine Uhr ständig piepte, weil mein Puls nicht hoch genug war. Immernoch oben fuhr ich zu Maik K. auf. Ein Blick nach hinten: keiner dran. Das wunderte mich schon ziemlich. Bis dahin fragte ich mich immernoch, ob Thomas überhaupt am Start ist, da ich ihn vor dem Rennen überhaupt nicht gesehen hatte. Aber da war er schon. Rein in die Abfahrt und ich hatte endlich Marcel. Aber der wollte nicht überholt werden. Bei knapp 55 km/h fragte ich mich gerade, wie Marcel, der bestimmt 10 Kilo weniger wiegt als ich, so schnell den Berg runterkommt, als Maik mit geschätzten 60 Klamotten an uns vorbeiflog und uns eine Lehrstunde in Sachen Hangabtriebskraft erteilte. Der Gegenanstieg war dann zwar unserer aber Maik blieb dran. Thomas und Marcel machten deutlich, dass sie mich auf keinen Fall fahren lassen würden und ließen keine Gelegenheit aus, selbst wieder nach vorn zu gehen. Insbesondere Marcel hat mich auf der Dreiviertelrunde, die wir zusammen gefahren sind bestimmt 15 Mal überholt. Aber ich hatte Rückenwind auf der kompletten Runde und hab mir die Führung immer sofort wieder zurückgeholt. Maik muss dann irgendwo gegen Ende der ersten Runde den Anschluss verloren haben aber Thomas und Marcel waren nicht abzuschütteln. Zu Beginn der zweiten Runde fragte ich Marcel, auf welchem Platz wir denn eigentlich liegen. Er wusste es nicht. Ich glaubte immernoch, dass da vorn irgendein Superschwimmer seine Kreise zieht aber Sucki hatten wir gerade überholt und viel schneller als er schwimmt eigentlich keiner. Die Straße zwischen Anstieg und Abfahrt war ziemlich belebt und ich musste kurz vor der letzten Rechtskurve kurz über den Kopfsteinpflasterrand ausweichen, um nicht bremsen zu müssen. Ich weiß gar nicht, ob Marcel und Thomas dort von den Autos ausgebremst wurden – jedenfalls danach war ich endlich allein. Jetzt war ich schon mitten im Jedermann-Feld. Ich überrundete einen nach dem anderen und irgendwann überholte ich noch Matthias Dunse, der sonst meist schneller ist als ich. (Er gab später zu, nicht ordentlich trainiert zu haben wegen seiner Examensarbeit). In dem verwinkelten letzten Stück der Strecke war ich nur noch am überrunden. Gestört hat es nicht, ich hoffe nur, dass ich niemanden erschreckt habe mit meinen Überholmanövern.

Tiger stand am Beginn der Wechselzone und bestätigte auf kurzen Zuruf, was ich schon vermutet und gehofft hatte: Ich lag vorn! Das war doch schonmal was. Der zweite Wechsel ist nicht unbedingt meine Stärke, er ging aber reibungslos und der Sprecher verkniff sich entweder die beliebte Bemerkung, dass ich zwar vorn bin, aber nicht so besonders laufe und darum mit einem Sieg nicht zu rechnen sei oder ich habe sie nicht gehört. Ich war gespannt, wann Marcel und Thomas reinkommen würden und sie kamen prompt. Noch während ich rauslief fuhren sie rein.

6,3 km Laufen

Es dauerte wohl kaum 5-600 m bis sie mich hatten und kurz danach lief auch noch Matthias Dunse vorbei. Zack – Platz 4. Dabei hatte ich doch das Ziel, auf dem Treppchen zu landen – also unter die ersten Sechs zu kommen. Als der Anstieg endlich geschafft war, versuchte ich wieder, ein wenig das Tempo zu erhöhen und die anderen nicht zu schnell außer Sicht kommen zu lassen. Naja, Thomas und Marcel hatten was vor. Die waren sehr bald weg. Aber Matthias D. – ca 50 m vor mir – schien nicht in Topform. Und auf der abfallenden Straße hatte ich sogar das Gefühl, ein wenig heranzukommen. Das motivierte. Dann bei der Verpflegung machte er einen Fehler und lief zwei, drei Schritte geradeaus, statt abzubiegen, bis ihn die Frauen zurückriefen. Und ich war wieder dran. Wahrscheinlich gab ihm das den Rest, ich lief kurz darauf jedenfalls vorbei. Wieder auf Platz 3. Allerdings nur für Sekunden, dann kam Olaf, den ich bis dato noch gar nicht gesehen hatte, vorbei. Wie ich später auf den Fotos sah, sind wir wie üblich zusammen geschwommen und aus dem Wasser gekommen – aber er war dieses Mal hintendran und ich hatte ihn nicht bemerkt. So war ich dann wieder Vierter und ging in die zweite Runde. Jetzt war es vorbei mit der Übersichtlichkeit. Vor und hinter mir Läufer mit einer Runde Rückstand. Schöner Scheiß, da kann man sich sehr gut verstecken und dann vorbeilaufen. Naja, als wenn ich im anderen Falle irgendwas dagengesetzen könne, machte ich mir klar und freute mich stattdessen, dass ich tatsächlich den einen oder anderen überholen konnte. Am Ende der Bergabstrecke – also gut 1,5 km vor dem Ziel wagte ich dann mal einen Blick nach hinten und sah Peter, der dann auch kurz darauf zu mir auflief. Ich fragte ihn, wer denn als nächstes von hinten komme und er meinte, dass Ulf schon zu sehen ist. Aus Spaß fragte ich, ob er mich ein Stück mitnimmt. Ja, könne er machen, schließlich mache er ja nur einen Trainingslauf. Nach wenigen hundert Metern musste ich reißen lassen. Toller Trainingslauf! So, noch einen Kilometer und Platz 5. Das hieß, Ulf kann ich noch vorbeilassen, um das Tagesziel zu erreichen. Aber das muss ja nicht wirklich sein! Also über die Wiese nochmal die Beine in die Hand. Aus dem letzten Jahr hatte ich gelernt, dass selbst 50 m Vorsprung über längere Zeit zu halten sind, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt. Also gab ich mir Mühe und rannte. Ein letzter Blick zurück vor dem Abbiegen auf die Zielgerade: Könnte reichen! Ich sah nur Ulf, da ich mit anderen gar nicht mehr rechnete. Endspurt. Werden die Beine halten? Sie wurden wacklig aber hielten. Der Sprecher blieb ruhig und kündigte mich an. Er kündigte kein Duell an, sondern nur mich. Ok, das wird also reichen. Es reicht! Kaum zwei, drei Sekunden im Ziel, höre ich Steffen hinter mir irgendwas wie: „Du Sack“ rufen und noch vor Ulf ins Ziel stolpern. Meine Herren, das war knapp. Den hatte ich ja nun gar nicht auf der Liste. Hätte aber auch nichts geändert, ich bin ja schon gelaufen, was ging. Nach kurzer Atemnot erstmal erkundigen: Marcel gewinnt vor Thomas und Olaf. Ich zu dem Zeitpunkt noch Fünfter (Peter hatte eine Zeitstrafe bekommen, die aber zunächst versehentlich nicht draufgeschlagen wurde). Danach Steffen und dann schon Ulf. Und auf Platz 12 schon Conrad mit ziemlich kleinem Rückstand. Wo war Dessau, und wo der USC? Die waren doch alle in Bergwitz noch so stark und zumindest mit einem Teil des Teams vor mir. Und heute? Waren wir mit dem Dritten vor den Ersten der anderen. So wie früher. Wir können es also noch!

Kurz verschnaufen und dann gucken, was Marisa macht. Die Erste ist schon drin – wer wird Zweite? Und da kommt sie auch schon um die Ecke –freudestrahlend auf Platz 2. Na wenn das kein guter Tag ist.

Und Tatsache haben wir in der Landesliga einen dicken Satz von drei auf eins gemacht. Ich hätte wirklich kaum damit gerechnet, dass wir das dieses Jahr nochmal schaffen. Zunächst der Totalausfall von Tiger und die Verletzung von Thomas. Dazu meine nicht so tolle Form am Anfang der Saison. Aber wir sind nicht nur zu dritt: Ganz leise schleicht sich Conrad nach vorn und tatsächlich hätten wir den Tagessieg auch mit ihm geholt, wenn einer von uns ausgefallen wäre. Das ist neu. Und gut!

Damit wäre der kleine Höhenflug der Dessauer erstmal gestoppt. Das wird sie sicher wurmen. Mal sehen, was sie am Samstag in Wischer dagegenzuhalten haben. Ich freu‘ mich drauf und tippe aber mal auf uns …

Fotos von Katrin >>>

 

Kein Kraut gegen Ulf

Als hätte er den ganzen Winter mit meinem Bild auf dem Oberrohr trainiert, zahlt er mir jede Niederlage aus dem letzten Jahr heim: Ulf wird für mich unerreichbar Zweiter

Uni-Triathlon am 3. Juli 2013

Erinnerungen an das Rennen von 2011 wurden wach, als Gewitter für den frühen Abend angesagt war und etwa zwei Stunden vorm Start ein gewaltiger Regen niederging. Aber in der Stunde vorm Start wurde klar, dass der wegen Hochwassers verschobene Uni-Triathlon starten kann. Es zeigte sich sogar kurzzeitig die Sonne, als wir um 18:20 Uhr in der ersten Welle auf die Strecke gingen. Ein Blick über die Bojenkette ließ sofort klar werden, dass das auf keinen Fall 750 m sein könnten. Ich stellte mich auf ein etwas längeres Schwimmen ein. Mit Fischi, Thomas Barrasch und Ulf waren drei in der Startgruppe, die für ein zügiges Anschwimmen sorgen würden. Wer sonst noch so in meiner Welle war, hatte ich nicht intensiv erforscht, da ich mir in meiner derzeitigen Form keinerlei Chancen auf irgendeinen Platz im vorderen Bereich ausrechnete. Continue reading

Rennen ohne Highlights

Schlecht laufen konnte ich schon immer gut: Tony war wieder einen Schritt schneller

Bergwitztriathlon

Samstag, 15. Juni 2013

Schön rechts außen hingestellt, damit ich dem Gedränge aus dem Weg gehe. Peng! Start. Gerade mal gut 100 Starter – das kann ja wohl nicht so schlimm werden. Kann es doch! Eine schäumende Walze bewegt sich auf die erste Boje zu, die natürlich viel zu früh kommt. Ich werde gemeinsam mit allen um mich herum immer weiter nach recht abgedrängt und habe die Wahl: 10 m allen anderen praktisch entgegenzuschwimmen, zu warten bis alle um die Boje herum sind oder die Boje auszulassen. Ich kürze also zum ersten Mal in meinem Leben – jedenfalls soweit ich mich erinnern kann – ab und schwimme aber, um meine Ehre zu retten, so dicht es geht an die Boje heran. Ich bin nicht der einzige. Die Kampfrichter sehen hilflos zu. Continue reading

Mit Tunnelblick am Hinterrad

Halle-Triathlon, 18. Mai 2013

Ich hatte mich im Kopf schon auf ein Regenrennen eingestellt, über Luftdruck und Wettkampfklamotten nachgedacht, da änderte sich die Prognose. Schon auf der Fahrt nach Halle hörte der Regen auf. Und tatsächlich – als wir uns zum Warmfahren fertigmachten, riss der Himmel auf und machte Platz für schönstes Triathlonwetter. Der See überrascht mich immer wieder und so war er für Mitte Mai überraschend warm. Continue reading

Alter oder Krankheit?

In Führung liegend noch kurz die Konkurrenz gecheckt, um mich dann kontrolliert ans Ende des Feldes durchsacken zu lassen …

Foto: Wolfgang Schulze

Geiseltalduathlon, 21. April 2013

Die Ausrede gleich vorweg: Ich lag über Ostern mit einer Bronchitis um. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so krank war. Das anschließende Trainingslager war dann auch mehr als Kur zu betrachten, denn als vernünftiges Training. Aber nun war alles wieder gut und wegen ein paar Wochen Trainingsrückstand will man sich ja nicht verstecken.

Also ran an die Startlinie und mitgerannt! Continue reading

Auf Schienen durch den Wald

Start zur leicht veränderten Schlammschlacht. Die neue Radstrecke hat mir sehr gut gefallen Nicht nur weil sie länger war!

Schlammschlacht Osterburg, 13. März 2013

Ein eisiger Wind wehte in Osterburg als wir aus dem Auto stiegen. Knapp über Null Grad. Aber trocken. Da wir die Kinder dabei hatten, blieb nicht viel Zeit für eine ordentliche Erwärmung. Marisa und ich besichtigten immerhin die kleine neue Schikane am Anfang der Radstrecke und dann ging es auch schon los.

5,6 km Lauf
In Anbetracht der schlechten Laufform der letzen Wochen wollte ich es etwas ruhiger angehen lassen. Das gelang mir gefühlt auch eine ganze Weile. Mein Puls sagte allerdings was anderes. Ich fand mich recht bald in einer MTC-Laufgruppe aus Ulf, Andreas und Marisa wieder. Das war mir nicht unangenehm, da Ulf und Andreas in der letzten Woche bei unserem Winterserienlauf ja noch ein Stück schneller als ich gewesen waren. So lief ich nicht Gefahr, zu trödeln. Noch auf dem ersten Continue reading